Schwitzhütten in Relsberg
Feuerfrau und Mitbegleiterin Angelika Meiß
Daten:
27. April als Teil der Ausbildung Schamanische Heil-Weisen
27. Juni Schwitzhütte zur Eröffnung der Lodge of the Elders
Im Herbst it eine offene Gruppe geplant.
Beitrag: € 35 inkl. die traditionelle "Nachher-Suppe",
€ 55 wenn du hier übernachtest, inkl. Frühstück.
Spezielle Schwitzhüttenzeremonie:
Wenn du, oder jemand der dir nahe steht, sich in einer Situation befindet die besondere Kraft und Unterstützung braucht, dann kann auch eine ganz persönliche Schwitzhüttenzeremonie organisiert werden.
Mehr über die Schwitzhüttenzeremonie
.. ist ein Heilungs- und Reinigungsritual; die Hütte ist wie ein Tempel oder eine Kirche.. es ist ein heiliger Raum wo wir uns verbinden mit dem was größer ist als wir selbst.
Schwitzhütten gab es schon immer in der nordamerikanischen indianischen Kultur und in der Kultur der nordeuropäischen Sami (die jetzige finnische Sauna). Wir sind dankbar dafür, dass die nordamerikanischen Ureinwohner dieses Ritual kontinuierlich bis in die heutige Zeit praktiziert haben, denn auf diese Weise hat das Wissen der "Zeremonie der heiligen Steine" überlebt. Die von uns verwendete Zeremonie ist keine traditionelle nordamerikanisch-indianische Schwitzhütte; wir sind ja nicht in diese Tradition geboren worden.
Deshalb fließen in unsere Zeremonie unsere mitteleuropäischen Wurzeln und[ naturverbundenes Wissen ein.
Wir räuchern hautpsächlich mit einheimischen Pflanzen.
Dass wir jedoch in unserer Seele sehr verbunden sind mit der nordamerikanisch- indiansichen Kultur, klingt in den Liedern, die wir als Gebete in der Hütte singen.
Durch Gebete, Hitze, Dunkelheit und das rituelle Zeremoniell unterstützt, können wir an tief sitzenden Problemen arbeiten und auf diese Weise echte Veränderungen in unserem Leben herbeiführen.
Das Schwitzhüttenritual ist nicht für jeden Menschen geeignet – nicht zuletzt deshalb, weil es sowohl physisch als auch psychisch sehr fordernd sein kann.
Unsere Schwitzhüttentage beginnen mit der Ankunft gegen 13:00 Uhr. Den Nachmittag verbringen wir gemeinsam damit, die Hütte vorzubereiten und erstmaligen Teilnehmern die Zeremonie darzulegen.
Am Nachmittag gibt es auch Raum unsere Gebete in Prayerties (Gebetsfaden) auszudrücken.
Die Hütte wird dann abends anfangen, wenn es dunkel wird, so rund 20.00 Uhr. Wir werden die reinigenden Qualitäten und Energien der betreffenden Jahreszeit einladen uns zu unterstützen.
Nach der Hütte gibt es noch eine leichte Mahlzeit.
Der Sonntagmorgen dient dazu, die Hütte wieder abzudecken und Erfahrungen auszutauschen.
Die Kosten für all dies betragen pro Person € 55. Darin sind Verpflegungs- und Übernachtungskosten sowie das Holz für das Schwitzhüttenfeuer bereits eingeschlossen. Wenn du hier in der Nähe wohnst und nicht hier übernachtest, sind die Kosten € 35.
Es ist Brauch, der Feuerhüterin ein Geschenk mitzunehmen. Sie ist für das Feuer verantwortlich, mit dem die Steine erhitzt werden, die die Hütte aufheizen. Diese Aufgabe ist körperlich sehr fordernd und sie verlangt, sich von Beginn bis Ende der Zeremonie ununterbrochen am Feuer aufzuhalten, was durchaus sechs Stunden in Anspruch nehmen kann – und zwar bei jedem Wind und Wetter. Deshalb ist es üblich, diese Arbeit in Form eines kleinen Geschenks für die Feuerhüterin anzuerkennen.