4. August mit Melian Ogg
Erntedank     Lammas

Die Lammas Zeit steht für das Verströmen der Sonne, den Überfluss der Getreidefelder.
Sif's goldenes Haar, das uns nährt, aufleuchtet, um dann geerntet zu werden.

Diese Zeit ist nicht nur durch das Opfer des Getreides gezeichnet sondern auch durch das Geschenk des Lebens, das uns damit zuteil wird.

Die Sonne und das Getreide leuchten in Ihrer vollsten Intensität, wöhrend die Länge der Tage abnimmt und kurz bevor das Getreide abgeerntet wird.

Die Erde nährt und lässt das Getreide wachsen, die Sonne locket es hervor,
bis die Sonne am Himmel und das sonnenfarbenenen Getreide sich wechselseitig entgegenleuchten.

Wir sind die Beschenkten, die annehmen und von diesem leuchtenden Überfluss profitieren dürfen.
Deshalb ist die Grundstimmung des diesmaligen Rituals Dankbarkeit.

Wir schmücken den Ritualplatz in Gold und Rot, bereiten uns und den Platz vor, reinigen, räuchern und stimmen uns ein.

Die Reise geht nach außen, in die Natur und in diesen Zyklus, an dem wir teilnehmen. Wir spüren die Sonne auf unserer Haut und in unserem Herzen.

Wir reisen in Richtung der Sonne, lassen das Geschenk der Wärme und des Lichts in uns reifen, wie das Getreide auf den Feldern reift.
Wir dürfen alles annehmen, was uns geschenkt wird.

Wir sind ein Teil dieses Zyklus und nehmen Kraft, Liebe, Gesundheit, genährt und getragen werden in uns auf.
Ladet Euren eigenen göttlichen Kern damit auf.
Verbindet damit, was in Euch „hungrig“ ist und freut Euch an dem, was verströmt wird.

Dieser Hunger kann Gesundheit, Liebe, Kraft, Reichtum …. was auch immer entsprechen.

Bereitet ein Getränk vor, das für Euch dieser leuchtenden Energie entspricht, trinkt davon und gießt auch ein wenig auf die Erde zurück, als Dank für die Gabe.

Danach kommt langsam ins hier und jetzt zurück, bedankt Euch und schließt das Ritual ab.

Namaste, merry meet und merry part und merry meet again.

 

Alles Gute Melian